EUROPA ZWISCHEN WUNSCH UND WIRKLICHKEIT

1.4.2014 | 19:00 | Heiligenkreuz

 

Zu Jahresbeginn haben wir mit renommierten Persönlichkeiten aus Deutschland, Ungarn und verschiedenen Gesellschaftsbereichen Österreichs reflektiert, was uns die Gründergeneration der europäischen Einigung hinterlassen hat und wie wir diesen Schatz heute weiterentwickeln und in die Zukunft tragen.


Wir sind gefordert! – Nun lädt der NÖ Akademikerbund zur zweiten Veranstaltung der Reihe unter dem Titel „Europa zwischen Wunsch und Wirklichkeit“:

Hochschule Heiligenkreuz

Hochschule Heiligenkreuz, Kaisersaal, Otto Von Freising Platz 1, 2532 Heiligenkreuz im Wienerwald


Am 1. April 2014 fragen wir unter dem Motto „Wir in Europa“: Welche Kräfte können wir entfalten, in Europa und durch Europa? – Wir thematisieren unser „Europa der Regionen“, und diskutieren dieses Thema mit Podiumsgästen aus mehreren Regionen Europas, sowie mit Gesprächspartnern, die in politischer, publizistischer oder wirtschaftlicher Hinsicht Europa täglich mitgestalten. Zur Mitgestaltung sind wir ja alle aufgefordert - der NOE Akademikerbund freut sich auf einen weiteren spannenden Abend!


Impulsreferat:
Alexander Krauß - Mitglied des Sächsischen Landtags

Podiumsdiskussion mit
Heinz K. Becker - Mitglied des Europäischen Parlaments, Generalsekretär Seniorenbund
Petra Heidler - Institut für Vitalpsychologie bei iVip / Hochschullektorin
Rudolf Mitlöhner - Chefredakteur „Die Furche“
Christoph Neumayer - Generalsekretär Industriellenvereinigung
Günther Ofner - Vorstandsmitglied Flughafen Wien AG

Moderation: Thomas M. Schüssler

 

Zur Planung des Buffets bitten wir um Anmeldung für die Veranstaltung bis Freitag, 28.03.2014,

telefonisch unter 0043 650 5700 307 oder via E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. . Danke!





 
 
Europa-Diskussion: Selbstbewusst für Freiheit, Frieden und Wohlstand

Bildtext 1 v.l.n.r.: Lukas Mandl, Stefan Krawielicki, Georg H. Jeitler, Michaela Roither, Bence Rétvári, Barbara Schwarz, Heinrich Wohlmeyer, Franz Rennhofer, Christian Stocker

 

 

Bildtext 2: Die verdiente Ehrenamtliche Brigitte Houdek-Kern (re.) erhielt eine große Ehrung seitens des NÖ Akademikerbundes aus den Händen von Landesobmann Lukas Mandl (Mi.) und Landesgeschäftsführerin Birgitta Haltmeyer (li.)

Europa-Diskussion: Selbstbewusst für Freiheit, Frieden und Wohlstand


Ungarns Staatssekretär Bence Rétvári, Niederösterreichs Europa-Landesrätin Barbara Schwarz, Deutschlands Gesandter Stefan Krawielicki, Industriellenvereingung-Geschäftsführerin Michaela Roither und Wissenschafter Heinrich Wohlmeyer sprachen auf Einladung des Akademikerbundes in Wiener Neustadt vor vollem Saal.


Europa zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ ist der Titel einer Reihe von Veranstaltungen, zu denen der Niederösterreichische Akademikerbund an verschiedene Bildungsstätten im Land einlädt. Den Anfang als Austragungsort machte kurz vor den Energieferien das MedAustron Wiener Neustadt, das international renommierte Krebsforschungs- und -behandlungs-Zentrum im südlichen Niederösterreich. Der Untertitel der Veranstaltungsreihe lautet: „Was haben wir? Was wollen wir? Was verändern wir? Wir kümmern uns um Europa, wo wir daheim sind.“


Europa selbstbewusst mitgestalten


Akademikerbund-Landesobmann Lukas Mandl erklärt: „Gerade als Niederösterreicher und Österreicher haben wir viel zu Europa beizutragen. Wir leben in diesem Kontinent der Freiheit, des Friedens, des Wohlstands. Wir verstehen Europa auch als Heimat. Und diese Heimat möchten wir sehr selbstbewusst mitgestalten. Deshalb diskutieren wir mit Persönlichkeiten aus ganz Europa, woher wir kommen und wohin wir gehen könnten. Die Gesprächspartner bei unseren Podiumsdiskussionen kommen nicht nur aus der Politik, sondern auch aus den Bereichen Kultur, Medien, Religion, Verwaltung, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.“

Die Veranstaltung in Wiener Neustadt beschäftigte sich mit den Wurzeln und Quellen des geeinten Europa. Unter dem Titel „Europa für uns – Welche Gefühle und Gedanken beflügelten die Gründergeneration der Integration? Was bedeutet das für uns?“ diskutierten auf dem Podium unter der Leitung von Georg H. Jeitler Ungarns Staatssekretär für Verwaltung und Justiz, Bence Rétvári, Niederösterreichs Europa-Landesrätin Barbara Schwarz, die vor der Diskussion ein viel beachtetes Impulsreferat gehalten hat, der Gesandte der Botschaft Deutschlands in Österreich, Stefan Krawielicki, sowie der Wissenschafter und Publizist Heinrich Wohlmeyer. Viele der mehr als 120 Besucherinnen und Besucher beteiligten sich aktiv an der Diskussion. Unter ihnen waren Franz Rennhofer, Landtagsabgeordneter für den Bezirk Wiener Neustadt, und Christian Stocker, Vizebürgermeister für die Stadt Wiener Neustadt. Auch sie nahmen rege an der Veranstaltung teil.


Gemeinsame Werte, Nähe als Grundlage für Zusammenhalt


Rétvári betonte das bekannte Zitat, dass jemand, der sich gegen das vereinte Europa ausspreche, die Kriegerdenkmäler und Soldatenfriedhöfe, die es im gesamten Kontinent gibt, besuchen sollte. So verstehe man, wie wertvoll der Friede sei, den das vereinte Europa mit sich bringe. Außerdem hob der ungarische Staatssekretär hervor, dass die europäischen Werte, von denen oft die Rede sei als jene Werte, die alle Teile Europas gemeinsam hätten, eigentlich christliche Werte seien. Rétvári sprach sich dafür aus, auf der Basis der christlichen Werte weiterzuentwickeln.

Niederösterreichs Europa-Landesrätin Barbara Schwarz hatte in ihrem Impulsreferat, das einen weiten Bogen von der Geschichte über die Gegenwart in die Zukunft gespannt hatte, die Bedeutung des Friedens erwähnt. Sie erwähnte dann in der Diskussion, dass der EU-Beitritt Österreichs sowohl in wirtschaftlicher als auch in menschlicher Hinsicht ein Gewinn für Niederösterreich gewesen sei. Dazu beigetragen hätten viele grenzüberschreitende Projekte wie die Sprachoffensive in Kindergärten und Schulen, Projekte zur grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung oder auch touristische Initiativen. „Dadurch kommen sich die Menschen wieder näher und das ist die beste Grundlage dafür, dass wir  zu einem gemeinsamen Lebens- und Wirtschaftsraum zusammenwachsen“, so Schwarz.


Wirtschaftlicher Zusammenhalt und Innovation


Der Gesandte Stefan Krawielicki gewährte in seinen Ausführungen anhand von historischen Fakten einen tiefen Einblick in die Motive der Gründungsgeneration der Integration Europas, sowie in deren Handlungsschritte. Wichtig für den Frieden sei von Beginn an die wirtschaftliche Zusammenarbeit gewesen, speziell die Kooperation der Industrien der großen Länder Europas. Michaela Roither, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Niederösterreich, widmete sich in ihren Diskussionsbeiträgen besonders dem Stellenwert der Innovation. Diese sei ein wichtiger Faktor für die wirtschaftliche Entwicklung und damit für Wohlstand. Die Freiheiten in Europa würden Innovation fördern, so Roither. Der Wissenschafter Heinrich Wohlmeyer konzentrierte sich auf Fragen der öffentlichen Haushalte.


Regionales und Persönliches am 1. April und am 6. Mai


Die beiden anderen Veranstaltungen in der laufenden Reihe am Abend des 1. April in der Päpstlichen Hochschule Heiligenkreuz sowie am Abend des 6. Mai an einer anderen Bildungsstätte in Niederösterreich werden unter die Titel „Wir in Europa“ und „Europa und ich“ tragen. In der zweiten Veranstaltung wird es um die Bedeutung der Regionen innerhalb Europas gehen. In der dritten Veranstaltung wird die Bedeutung der Europäischen Union für jede einzelne Bürgerin und jeden einzelnen Bürger thematisiert. Akademikerbund-Landesgeschäftsführerin Birgitta Haltmeyer informiert: „Wir freuen uns auf tolle Podiumsgäste. Unter ihnen wird am 1. April Alexander Krauß sein. Er ist Mitglied des Landtags von Sachsen. Am 6. Mai wird unter den Podiumsgästen Elisabeth Köstinger sein. Sie vertritt Österreich als Abgeordnete im Europäischen Parlament.“


Ehrenurkunde für Brigitte Houdek-Kern


Im Rahmen der jüngsten Veranstaltung wurde eine besonders verdiente Funktionärin des Niederösterreichischen Akademikerbundes geehrt. Brigtte Houdek-Kern wurde für ihre jahrzehntelange ehrenamtliche Hintergrundarbeit mit einer Ehrenurkunde ausgezeichnet. Die Veranstaltungs-Teilnehmerinnen und -Teilnehmer beklatschten besonders die Kreativität und den Fleiß von Houdek-Kern, die im Herbst aus dem Akademikerbund-Landesvorstand ausgeschieden war.

 





 
 
EUROPA FÜR UNS am 28.1.2014 um 19:00 Uhr, Wr. Neustadt

„Europa für uns“ ist das Motto einer Podiumsdiskussion des NÖ Akademikerbundes am 28. Jänner 2014 im Wiener Neustädter MedAustron. Ungarns Staatssekretär Rétvári, der Gesandte der Botschaft Deutschlands Krawielicki, Europa-Landesrätin Schwarz, Geschäftsführerin der IV NÖ Roither und der Wissenschafter Wohlmeyer diskutieren:

 

Der Niederösterreichische Akademikerbund widmet sich mit einer Veranstaltungsreihe dem Miteinander in Europa. Die erste Podiumsdiskussion am Abend des 28. Jänner 2014 thematisiert unter dem Motto EUROPA FÜR UNS die Fragen: „Welche Gefühle und Gedanken beflügelten die Gründergeneration der Integration? Was bedeutet das für uns?“

 

Bei der Podiumsdiskussion, die am Dienstag, 28. Jänner 2014 um 19:00 Uhr im Forschungs-und Therapiezentrum MedAustron in Wiener Neustadt (Marie Curie Straße 5) stattfinden wird, wird Niederösterreichs Europa-Landesrätin Barbara Schwarz einen Impulsvortrag halten. Mit ihr am Podium diskutieren und für Fragen aller Besucherinnen und Besucher zur Verfügung stehen werden Bence Rétvári (Ungarn, Staatssekretär im Ministerium für öffentliche Verwaltung und Justiz), Stefan Krawielicki (Gesandter der Botschaft Deutschlands in Österreich), Michaela Roither (Geschäftsführerin der Industrieellenvereinigung Niederösterreich) und Heinrich Wohlmeyer (Wissenschafter und Publizist). Moderieren wird Georg H. Jeitler.

 

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Über Anmeldungen und Rückfragen freuen wir uns! (bitte via E-Mail Nachricht an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. )

 

Die zweite Podiumsdiskussion am Abend des 1. April 2014 wird unter dem Motto WIR IN EUROPA die Fragen thematisieren: „Unser Land bildet eine von vielen Regionen

Europas: Welche Kräfte können wir entfalten, in Europa und durch Europa?“

 

Und schließlich geht es am Abend des 6. Mai 2014 unter dem Motto EUROPA UND ICH um die Bedeutung des gemeinsamen Europa für jede Bürgerin und jeden Bürger, also um die Fragen: „Meine Bildung, meine Freiheit, meine Rechte als Bürgerin, als Bürger Europas. Wie nütze ich die Möglichkeiten?“

 

„Wir laden herzlich dazu ein, ins Gespräch zu kommen mit Persönlichkeiten aus verschiedenen Teilen Europas, aus Bildung, Kultur, Medien, Politik, Religion, Wissenschaft, Wirtschaft und Zivilgesellschaft. Europa ist nicht nur in Brüssel oder Straßburg. Europa ist, wo wir sind – wir Bürgerinnen und Bürger Europas. Wir gestalten Europa“, betont Landtagsabgeordneter Lukas Mandl, Landesobmann des Akademikerbundes und Vorsitzender des Europa-Ausschusses im Landtag.





 
 
"EUROPA FÜR UNS" 28. Jänner 2014, Wr. Neustadt

Nun ist es fix - mit Beginn des neuen Kalenderjahres startet der NÖ Akademikerbund mit seiner Veranstaltungsreihe  „EUROPA ZWISCHEN WUNSCH UND WIRKLICHKEIT"

 

Die erste Veranstaltung zum Thema "EUROPA FÜR UNS - Welche Gefühle und Gedanken beflügelten die Gründergeneration der Integration? Was bedeutet das für uns?" wird am Dienstag, 28. Jänner, um 19:00 Uhr in der EBG MedAustron GmbH 
(Marie Curie-Straße 5, A-2700 Wiener Neustadt, Österreich - http://www.medaustron.at/service/kontakt/) stattfinden.

 

Wir freuen uns auf ein spannendes Europäische Jahr, auf Ihr Kommen sowie gegebenenfalls auf Ihre Anmeldung unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

 





 
 
Eva Himmelbauer: Politikerin einer neuen Generation
Einer harten Befragung ausgesetzt war die Weinviertler Nationalratsabgeordnete Eva Himmelbauer durch Conrad Seidl, Innenpolitik-Redakteur bei der Tageszeitung „Der Standard“. „Die Befragung war hart, aber fair“, findet Lukas Mandl, der als Landesobmann des NÖ Akademikerbundes zu der Veranstaltung eingeladen hatte.

 

Der NÖ Akademikerbund hatte unter der Führung von Landesobmann Lukas Mandl die jüngste Abgeordnete zum österreichischen Nationalrat, die sich am 29. September der Wiederwahl stellt, Eva-Maria Himmelbauer aus dem niederösterreichischen Weinviertel, zu einer Veranstaltung der besonderen Art eingeladen: Himmelbauer sollte von dem renommierten Innenpolitik-Journalisten Conrad Seidl, der in seiner anderen Tätigkeit auch unter seinem Künstlernamen „Bierpapst" bekannt ist, befragt werden.

 

Die Befragung hatte Themen der täglichen Arbeit als Abgeordnete, des Parlamentarismus sowie der gesamten politischen Struktur Österreichs zum Inhalt. Himmelbauer machte deutlich, wie wichtig ihr Authentizität und eine echte Vertretung des Weinviertels und der jüngeren Generation sind. Seidl führte eine harte, aber faire, Befragung durch. Er ging etwa Fragen auf den Grund wie etwa jenen der politischen Schwerpunkte von Abgeordneten, die dann ihren Kolleginnen und Kollegen in deren Schwerpunkten wiederum vertrauen müssten.

 

Himmelbauer beantwortete nicht nur die Fragen. Sie präsentierte sich auch glaubwürdig als eine Politikerin einer neuen Generation, die unmissverständlich ihre eigenen Vorstellungen, für die wie auch das Vertrauen ihrer Wählerinnen und Wähler hat, in die Politik trägt und dort Schritt für Schritt umsetzt - mit Geduld, aber auch mit viel Energie und Beharrlichkeit, und mit einer Kenntnis der Sachthemen sowie der internen Abläufe, die bemerkenswert ist, wenn man bedenkt, das Himmelbauer noch nicht lange dem Nationalrat angehört.





 
 


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Downloads

Rede von Europa-
Landesrätin Schwarz
"Europa für uns" | 28.01.2014
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